Die Liebe ins "Rollen" gebracht!
Ursprünglich stammen die Liebeskugeln aus Japan. Traditionelle Geishas waren in erster Linie Gesellschafterinnen, aber auch sehr begehrte Liebhaberinnen, da sie einen gut trainierten Liebesmuskel hatten. Sie hatten den Ruf, dass sie den Penis des Mannes innerlich umklammern konnten, was Männer sehr erregend finden.
Liebeskugeln bestehen heute aus zwei bis vier Hohlkugeln. Im Inneren der Kugeln befinden sich weitere kleinere Bälle. Diese sind schwerer und rollen so in der größeren hin und her. Durch das Aneinanderstoßen wird eine Vibration erzeugt. Die Kugeln sind mit einer Schnur verbunden und werden in die Vagina geschoben. An der untersten Kugel befindet sich eine Rückholschnur.
Liebeskugeln dienen primär dem Training der Beckenbodenmuskulatur von Frauen. Dieser Muskel hat grundsätzlich drei Funktionen – entspannen, anspannen und gegenhalten. Sind diese Fähigkeiten trainiert, dann beugt das einerseits einer altersbedingten Inkontinenz andererseits eine Gebärmuttersenkung vor. Aber in erster Linie wird dadurch das Lustgefühl beim Sexualverkehr erhöht.
Liebeskugeln können im Stehen und Gehen während jeder normalen Alltagsroutine verwendet werden. Während der Körperbewegung schwingen die Liebeskugeln und stimulieren, stärken und trainieren den Beckenboden. Es wird außerdem als angenehme Vibration im Unterleib empfunden, die nicht direkt zum Höhepunkt führt, aber das sexuelle Verlangen erhöht. Nachdem man beim Tragen das Gefühl hat die Kugeln verlieren zu können, spannt man die Muskulatur automatisch an und festigt sie so. Zur Stärkung des Liebesmuskels wird empfohlen zwei bis drei Mal die Woche die Kugeln für eine halbe Stunde zu verwenden. Aber auch im Liebesspiel mit dem Partner findet man mit den Kugeln und etwa Fantasie seinen Spaß.
Liebeskugeln gibt es in unterschiedlichsten Versionen und Materialien. Sie müssen nicht immer glatt sein, sondern man findet auch strukturierte, und die Anzahl der Kugeln variiert ebenfalls. Eine Variante der Liebeskugel enthält keine innenliegende zweite Kugel, sondern einen batteriebetriebene Vibrator.
Beim Kauf sollte auf ein paar Dinge geachtet werden. Je nach Material können die Kugeln laut aneinander stoßen. Dieses Geräusch kann in manchen Situationen als störend empfunden werden. Zu empfehlen sind Kugeln aus Elastomer, TPE oder Silikon. Außerdem soll auf die Verarbeitung geachtet werden. Liebeskugeln mit Pressrückständen können bei der Verwendung scheuern. Zum angenehmen Einführen empfehlen wir ein Gleitmittel auf Wasserbasis. Zur Reinigung wird nach der Verwendung warmes Wasser und eventuell eine milde Seife verwendet. Jedes andere Mittel kann Rückstände auf den Kugeln hinterlassen und sich negativ auf die Scheidenflora auswirken.
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